Gebärmutterschleimhaut aufbauen, Einnistung fördern: 6 Schritte, die helfen

Gebärmutterschleimhaut aufbauen, Einnistung fördern: 6 Schritte, die helfen

Die wenigsten Frauen denken bewusst an ihre Gebärmutterschleimhaut oder an ihre Dicke oder Beschaffenheit. Erst wenn ein Kinderwunsch da ist, aber eine Schwangerschaft nicht eintreten will oder es zu Einnistungsproblemen oder Früh(st)aborten kommt, werden einige Frauen auf den Zusammenhang von Einnistung und Dicke und Beschaffenheit der Gebärmutterschleimhaut aufmerksam. Leider wird man als Frau mit unerfülltem Kinderwunsch auch nicht direkt zu Anfang vom Frauenarzt darauf aufmerksam gemacht, dass die Gebärmutterschleimhaut so wichtig ist für das Schwangerwerden und die Einnistung des Embryos und dass hier ein Faktor für Einnistungsprobleme oder Fehlgeburten liegen kann.

Warum der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut so wichtig ist, was das Ganze mit der Einnistung zu tun hat und was passiert, wenn sie zu dünn ist, werde ich daher in diesem Artikel aufzeigen und dir außerdem zeigen, was du selber für einen guten Aufbau deiner Gebärmutterschleimhaut tun kannst und welche Produkte dir helfen können, eine Einnistung zu fördern.

Wenn es dir momentan zu lang dauert, den ganzen Artikel zu lesen und du erstmal direkt die Lösung wissen willst, dann springe direkt zur Zusammenfassung im Inhaltsverzeichnis (noch in Bearbeitung). Ansonsten magst du dir vielleicht einen Kaffee (oder besser einen Kinderwunschtee) holen und es dir beim Lesen gemütlich machen! Hier direkt schon vornweg eine Liste, der hilfreichsten Produkte, mit denen du deine Gebärmutterschleimhaut aufbauen und eine Einnistung fördern kannst.

Kann eine dünne Gebärmutterschleimhaut eine Einnistung erschweren?

Die Gebärmutterschleimhaut ist die Schicht der Gebärmutter, die sich in Vorbereitung auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle verdickt. Die Gebärmutterschleimhaut ist auch die Schicht, die während der Menstruation abgebaut wird. Östrogen ist verantwortlich für die Bildung eines dicken, üppigen und blutreichen Endometriums. Wenn der Östrogenspiegel nicht ausreichend ist, bleibt die Gebärmutterschleimhaut dünn. Eine gesunde, ausreichende Gebärmutterschleimhaut ist mindestens 8 mm dick. Darunter halten die Ärzte sie für unzureichend aufgebaut.

Eine der Hauptursachen für Unfruchtbarkeit und IVF-Versagen ist eine dünne Gebärmutterschleimhaut und eine unzureichende Durchblutung der Gebärmutter. Eine Behandlung zur Steigerung der Durchblutung ist unerlässlich, um die Fruchtbarkeit zu verbessern und die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt zu verringern. Dabei können Stress, Bewegungsmangel, zu wenig Ruhe, mangelnde Freude und bestimmte Lebensmittel den Blutfluss zur Gebärmutter und zu den Eierstöcken hemmen.

Frauen in der Kinderwunschzeit beginnen oft zu denken, dass etwas mit ihnen nicht stimmt, dass etwas mit ihrem Körper oder ihrem Geist nicht stimmt, dass sie nicht schwanger werden können und sich kein Embryo einnistet.

Von Frauenärzten und Reproduktionsspezialisten in IVF-Kliniken hört man im Grunde, dass es am Embryo liegt, bzw. an der Qualität der Einzelle und ihrem Altern oder an den Chromosomen. Diese Theorie deutet darauf hin, dass, wenn eine gute Eizelle sich auch einnisten würde. Oder es liege eben am Mann, bzw. den Spermien, so dass es zu keiner Befruchtung kommt.

Mittlerweile hat sich allerdings herausgestellt, dass dies nicht die einzige Erklärung ist. In den meisten IVF-Kliniken können nur etwa die Hälfte der „genetisch normalen“ Embryonen (bestimmt durch Präimplantationsdiagnostik/Screening, PGD oder PGS) tatsächlich implantiert werden und führen zu einer lebensfähigen Schwangerschaft.

Was geschieht also mit der großen Anzahl genetisch normaler Embryonen, die NICHT implantiert werden? Können wir die mangelnde Implantation immer noch allein dem Embryo zu schreiben? Oder den Eiern?

Vielleicht können wir das in einigen Fällen – die Eizellen geben dem Embryo vielleicht nicht genug „Energie“, um ihn zu teilen und erfolgreich zu implantieren. (Stichwort Gelbkörperschwäche und Eizellenreifung: Wie man hier helfen kann, wird in einem anderen Artikel beschrieben).

Aber in vielen Fällen kann das Scheitern bereits in der Implantationsphase bzw. der Einnistungsphase liegen und in der wichtigen Beziehung zwischen der Gebärmutterschleimhaut und dem Embryo begründet sein.

Das Gute daran ist, dass du viele der Faktoren für den Aufbau einer guten Gebärmutterschleimhaut selbst zum Positiven beeinflussen kannst. Wir werden uns diese Faktoren im Artikel genau anschauen und du wirst praktische Lösungen dafür erhalten.

Die Struktur der Gebärmutterschleimhaut

Es gibt zwei Hauptkriterien, die die ideale Beschaffenheit der Gebärmutterschleimhaut kennzeichnen: der Aufbau und die Dicke der Gebärmutterschleimhaut.

Die Gebärmutterschleimhaut muss ausreichend auf die Schwangerschaft vorbereitet sein, bevor sie einen Embryo erkennen und akzeptieren kann. Auf einem Ultraschall hat die optimale Gebärmutterschleimhaut ein tri-laminares (=Drei Strukturen) Aussehen. Die Wirkung von Östrogen z.B. in der follikulären Phase bis zum Eisprung stimuliert die Entwicklung der Schleimhaut, bis sie dieses dreischichtige Erscheinungsbild zeigt.

So konnte eine finnische Studie (1)  aus dem Jahr 2001 zeigen, dass ein zweischichtiger Aufbau der Gebärmutterschleimhaut besser für die Einnistung ist. Dies bedeutet genau das eben beschriebene, nämlich dass im Ultraschall eine drei-linige Struktur (trilaminäre Struktur) zu sehen ist, die die beiden Schichten der Gebärmutterschleimhaut deutlich voneinander trennt.

Außerdem konnten Studien zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Dicke der Gebärmutterschleimhaut und der Schwangerschaftsrate gibt. Die Gebärmutterschleimhaut sollte eine Dicke von mindestens 7mm haben. Optimal für einen positiven Schwangerschaftseintritt sind 8mm. Darüber hinaus gab es keine weiteren Effekte, wenn die Gebärmutterschleimhaut noch dicker war, eine Dicke zwischen 7mm bis 11mm scheint ideal.

Neben dem Aufbau und der Struktur spielt aber auch der Hormonhaushalts eine wichtige Rolle (unter dem Punkt „Regulierung des Zyklus“ wird genauer darauf eingegangen).

Die chinesische Sichtweise auf eine dünne Gebärmutterschleimhaut

In der chinesischen Medizin ist eine dünne Gebärmutterschleimhaut ein Zeichen für das, was wir „Blutmangel“ nennen. Blutmangel ist anders als jede konventionelle medizinische Diagnose. Du kannst anämisch sein oder auch nicht, aber Anämie allein bestimmt nicht den Blutmangel.

Die chinesische Medizin betrachtet Blutmangel als eine Art von Trockenheit, bei der dem Körper gerade genug Blut fehlt, um die Organe und Gewebe zu versorgen.

Blutmangel bezieht sich auch auf die Qualität des Blutes. Es kann sein, dass deinem Blut die Nährstoffe fehlen, die für die Ernährung des Gewebes und der Organe notwendig sind.

In diesem kurzen Artikel findest du eine Aufzählung von blutnahrenden Lebensmittel, die in der chinesischen Medizin bei Kinderwunsch empfohlen werden.

6 Schritte um die Gebärmutterschleimhaut aufzubauen und die Einnistung zu fördern

Es gibt einige ganz einfache und natürliche Methoden, um die Gebärmutterschleim aufzubauen und für eine Einnistung empfänglicher zu machen. Diese möchte ich euch im Folgenden mitteilen. Ganz zum Schluss gebe ich noch eine kurze und prägnante Zusammenfassung mit den wichtigsten Aussagen und Tipps.

1. Regulierung des Zyklus

Beginnen wollen wir mit dem weiblichen Zyklus. Bereits die Ärzte der chinesischen Medizin zu Zeiten der Qing-Dynastie wussten, wie wichtig ein gesunder und regelmäßiger Zyklus für die Fruchtbarkeit ist. Daher setzten ihre Behandlungsmethoden genau hier als erstes an.

Die Begründung ist einfach: das richtige Gleichgewicht von Östrogen und Progesteron ist eine Voraussetzung dafür, dass sich die Gebärmutterschleimhaut gut aufbauen kann und bereit für eine Einnistung ist.

Daher ist es wichtig, seinen Zyklus kennenzulernen und zu verstehen, denn weder ist der Zyklus immer 28 Tage lang noch ist der Eisprung immer am 14. Zyklustag. Am besten kann man seinen Zyklus durch das Messen der (Basal)-Themperatur und der Beobachtung des Zervixschleimes kennenlernen. In diesem Artikel kannst du dich dazu einlesen.

Zur Zyklusbeobachtung eignet sich beispielsweise das Ava-Armband sehr gut. 

Ein ganz einfaches Mittel um seinen Zyklus zu regulieren ist das Trinken von Zyklustees oder die Einnahme von Zyklus Kapseln.

2. Den Blutfluss steigern

Um eine dicke Gebärmutterschleimhaut zu bilden, benötigt die Gebärmutter eine gute Blutversorgung. Die Verbesserung der Durchblutung deines Körpers verbessert die Durchblutung deiner Beckenregionen. Dies ist eine der besten Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um das Wachstum deiner Gebärmutterschleimhaut zu fördern. Um bessere Durchblutung zu erreichen, sind vielleicht einige Umstellungen in deiner Lebensweise nötig. Die nächsten Punkte zeigen, was du bezüglich deiner Ernährung und Bewegung tun kannst, um den Bluttfluss deiner Gebärmutter zu steigern und somit die Gebärmutterschleimaufbaut aufbauen zu können:

Sport/ Bewegung

Den Blutfluss und die Durchblutung steigerst du am besten mit Bewegung. Die meisten von uns haben heutzutage ein relativ ruhiges Leben, mit Schreibtischjobs, die uns stundenlang sitzen lassen. Während dieser Zeit verlangsamt sich der Blutfluss und die Fortpflanzungsorgane werden komprimiert. Wenn du also deine Gebärmutterschleimhaut aufbauen willst, dann ist Bewegung sehr wichtig. Jedesmal wenn sich die Herzfrequenz erhöht, vervielfacht sich das frische, sauerstoffreiche Blut, dass durch deinen Körper fließt.

Du brauchst und solltest aber bitte nicht übertreiben: Hohe Intensität  und starke Belastung ist nicht notwendig und kann sogar kontraproduktiv sein. Aber zügige Spaziergänge, einfache Fahrradtouren, sanfte Yogastunden oder eine halbe Stunde auf dem Crosstrainer in moderatem Tempo sind gute Möglichkeiten, um dein Blut in Schwung zu bringen. Du kannst diese Art von Übung jeden Tag machen, ohne deinen Körper zu sehr zu belasten.

Koffein und Nikotin schaden der Durchblutung

Beseitige oder begrenze Substanzen, die die Durchblutung beeinträchtigen können. Koffein und Nikotin sind nicht gut für den Kreislauf: Mit dem Rauchen solltest du am besten sowieso aufhören, aber auch den Kaffee auf eine Tasse pro Tag reduzieren.

Auch können bestimmte saisonale Allergiemedikamente und Erkältungsmittel, die gegen Nasenschwellungen eingesetzt werden, deine Venen verengen. Erkundige dich am besten bei deinem Arzt, welche rezeptfreien Mittel du zu diesem Zeitpunkt vermeiden solltest.

Du solltest am besten auch deinen Cholesterinspiegel testen lassen, denn ein zu hoher Cholesterinwert schadet auch der Durchblutung.

Untergewichtige Frauen haben oft ein schlechter durchblutetes Becken

Betrachte auch dein Körpergewicht. Frauen mit einem niedrigen BMI sollten vielleicht darüber nachdenken, mit Hilfe einer Ernährungsberaterin ein wenig Gewicht zuzulegen. Zusätzliches Gewicht kann die Durchblutung des Beckens fördern, und Fettzellen produzieren zusätzliches Östrogen. Ziel ist ein normaler BMI, der zwischen 18,5 und 24,9 liegt. Übergewicht wiederum schadet auch der Fruchtbarkeit, wie du hier nachlesen kannst.

Viele gesundheitliche Probleme sind auf eine schlechte Durchblutung zurückzuführen. Eine gesunde Durchblutung ist der Schlüssel zur Fruchtbarkeit und allgemeinen Gesundheit, denn es ist von größter Bedeutung, frisches, sauberes und sauerstoffreiches Blut zu unseren Organen und Zellen zu bringen.

Nochmals kurz zusammengefasst:

Es gibt viele Ursachen für eine schlechte Durchblutung. Die wichtigsten sind:

  • Sitzender Lebensstil allgemein
  • Langes Sitzen über einen längeren Zeitraum
  • Bewegungsmangel
  • Schlechte Gewohnheiten wie Kaffee und Nikotin
  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Untergewicht

3. Stress reduzieren

Dies hört sich leichter an, als es ist, aber vielleicht gibt es Dinge in deinem Leben, die du ändern kannst. Vielleicht wolltest du sie sowieso schon immer einmal ändern, dann ist dies nun der perfekte Zeitpunkt. Vielleicht ist dein Job einfach zu stressig und du hast die Möglichkeit dich nach einer neuen Stelle umzuschauen? Vielleicht hilft es dir, dich von direkten Gedanken an den (unerfüllten) Kinderunsch abzulenken, indem du Methoden zur Stressbewältigung erlernst. Dies kann Yoga oder Meditation sein oder auch Gebete, wenn du religiös bist. Denn Stress erschöpft den Körper und entleert das Verdauungssystem, was es schwieriger macht, Nährstoffe aus den Lebensmitteln, die du isst, aufzunehmen. Es verursacht auch Muskelverspannungen und verhindert so eine ausreichende Durchblutung der Gebärmutter.

Von daher….

Atme tief durch.

Denke an deine psychische Gesundheit.

Schau dir einen lustigen Film an (lach nicht, das hilft tatsächlich. Denn Lachen hilft zu entspannen und Glücksgefühle frei zusetzen)

4. Genug Schlaf und Erholung

Die meisten Frauen, die versuchen zu schwanger zu werden und eine dünne Gebärmutterschleimhaut haben, gaben an, dass sie nicht genug Schlaf bekommen. Wir alle brauchen mindestens 7 Stunden ununterbrochenen Schlaf jede Nacht, um unseren Körper zurückzusetzen und ein optimales Wachstum und die Reparatur von abgenutzten Gewebe zu ermöglichen. Dabei hilft es, einen regelmäßigen Rhythmus zu entwickeln und beizubehalten. Du solltest also versuchen jeden Tag zur selben Zeit ins Bett zu gehen und aufzuwachen, wenn möglich auch am Wochenende. Ein Gleichgewicht von Schlaf- und Wachhormonen beeinflusst auch die reproduktiven Hormone. Deine Schlafqualität kannst du wunderbar mit einem Tracker wie einem Fitbit oder direkt mit dem Ava Fruchtbarkeitsarmband tracken.

Auch tagsüber solltest du dich ausruhen und dir ein paar Minuten Auszeit gönnen, wenn du dich müde fühlst. Oft reichen nur 15 bis 20 Minuten Power-Napping, um sich wieder fit zu fühlen und dein Körper und ganz speziell deine Gebärmutter und Eizellen werden es dir danken.

5. Ernährung: Gibt es eine Fruchtbarkeitsdiät?

Wir alle wissen, wie wichtig die Ernährung der Mutter für die Entwicklung des Embryos und dann des wachsenden Fötus besonders in der ersten Zeit der Schwangerschaft ist. Die mütterliche Ernährung zu diesem Zeitpunkt kann einen großen Einfluss auf das Risiko der Entwicklung chronischer Krankheiten im späteren Erwachsenenleben des Babys haben.

Allerdings hat die Ernährung schon vorher einen enormen Einfluss auf die weiblichen (& männlichen) Fortpflanzungsorgane. Die Ernährung beeinflusst die Qualität der Eizellen, die Kraft, die in deinen Fortpflanzungsorganen steckt und eben auch die Gebärmutter und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.. Die Ernährung verändert zum Beispiel den Aminosäurehaushalt. Dies ist ein wichtiger Faktor, da Aminosäuren eine Reihe physiologischer Rollen in der Präimplantationsentwicklung spielen – sie können eine Energiequelle für die Blastozyste und Bausteine für neue Proteine und die DNA sein. Und sie fungieren als Antioxidantien oder Zellsignalbotschafter. In den IVF-Inkubatoren beispielsweise sind Aminosäuren wichtige Bestandteile der Umgebung, in dem Embryonen wachsen.

Frauen, deren Ernährung hauptsächlich auf frischem Gemüse, Obst und Fisch basiert, haben in der Gebärmutter ein günstigeres Aminosäureprofil als Frauen, die viel Zucker, rotes Fleisch und Milchprodukte essen. Die Uterus-Aminosäureprofile der Frauen, die mehr frische Lebensmittel und weniger rotes Fleisch essen, zeigen ein aminosäurearmes Umfeld – und es wird angenommen, dass dies die Einnistung und Entwicklung gezielt unterstützen kann.

Daher kannst du tatsächlich direkt die Umgebung der Gebärmutterschleimhaut und der Implantation beeinflussen und verbessern. Du solltest daher frisches Gemüse und Obst mit qualitativ hochwertigem Protein essen, insbesondere aus Gemüse- und Fischquellen, und nicht zu viel rotes Fleisch zu dir nehmen. Das ist das eindeutige Ergebnis aus der Harvard-Schwesternstudie. Dies ist die bewährte beste Ernährung für die Fruchtbarkeit (aus der) und für ein ausgewogenes Aminosäurenverhältnis in der Gebärmutter.

In diesem Artikel über fruchtbarkeitssteigernde Ernährung gehe ich gesondert und ausführlich weiter darauf ein (*Artikel gerade in Arbeit). Eine kurze Zusammenfassung für diese bewährte beste Ernährung und wie du sie leicht in deinem Alltag umsetzen kannst, sowie Rezeptideen findest du hier (*Artikel gerade in Arbeit).

6. Hilfreiche Nahrungsergänzungsmittel und Kräuter

Neben einer guten Ernährung spielen ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel und Kräuter eine wichtige Rolle um deine Gbeärmutterschleimhaut aufzubauen, die Einnistung zu verbessern und deine Fruchtbarkeit zu steigern. Eine Übersicht über alle relevanten Nahrungsergänzungsmittel findest du unter dem nächsten Abschnitt. Als Abschluss findest du eine kurze Auflistung besonders empfehlenswerter Nahrungsergänzungsmittel, die deiner Fruchtbarkeit gut tun.

Hilfreiche Nahrungsergänzungsmittel und gute Kräuter zum Aufbau der Gebärmutterschleimhaut

Es gibt einige Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung eines gesunden Östrogenspiegels, die beim Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und der Einnistung helfen können.

Die wichtigsten möchte ich euch hier vorstellen:

Rotklee Antennenteile (Trifolium pratense)

Rotklee hilft bei der Verbesserung der Durchblutungsfunktion der Geschlechtsorgane und des gesamten Körpers. Rotklee ist reich an Isoflavonen, einer Art Phytoöstrogen, das den Körper vor Xenohormonen schützt. Rotklee unterstützt sowohl die Leber- als auch die Nierenfunktion für einen verbesserten Hormonhaushalt und eine regelmäßige Entgiftung von Schadstoffen.

Shatavari (Spargel racemosus)

Die Hauptbestandteile von Shatavari sind Steroid-Saponine, die nachweislich helfen, den Östrogenspiegel zu regulieren. Shatavari ist ein adaptogenes Kraut, das auch eine angemessene Immun- und Stressreaktion unterstützt. Diese Pflanze ist ein Phytoöstrogen. Phytoöstrogene helfen nachweislich, den Körper vor Xenohormonen zu schützen, die ein hormonelles Ungleichgewicht verursachen.

Gelee Royal

Eine japanische Studie in der 2007 online veröffentlichten Zeitschrift Evidence-based Complementary and Alternative Medicine zeigt, dass Royal Jelly die Tendenz hat, menschliches Östrogen nachzuahmen. Dies kann Frauen helfen, die niedrige Östrogenwerte zu erhöhen. Diese Studie zeigte auch, dass Gelee Royal zu einer größere Größe der Gebärmutterzellen bei den untersuchten Ratten führt. Während es noch weitere Studien geben muss, um das volle Potenzial des Verzehrs von Gelee Royale auf die Gebärmuttergesundheit zu zeigen, ist Gelee Royal eine gute Option für Frauen mit schwachen Gebärmuttermuskeln oder einer dünnen Gebärmutterschleimhaut.

Gemahlener Leinsamen (Linum usitatissimum)

Leinsamen enthalten Lignane, die die zweitstärkste Gruppe von Phytoöstrogenen darstellen. Leinsamen ist auch reich an Ballaststoffen. Studien haben gezeigt, dass Leinsamen eine optimale Kombination aus Lignanen und Ballaststoffen hat, um überschüssiges Östrogen aus dem Körper zu entfernen und es gleichzeitig vor Xenoöstrogenen zu schützen.

Roter Maca (Lepidium meyenii)

Roter Maca ist ein wahres Wundermittel für die Fruchtbarkeit und ist schon seit der Zeit der Inka als Heilmittel bei unerfülltem Kinderwunsch und Stärkung der Fruchtbarkeit bekannt. Rotes Maca hat von allen Maca-Sorten den wirksamsten Einfluss auf das Gestagen-Östrogen-Gleichgewicht. Es hilft wieder zu einer regelmäßigen Periode und Eisprüngen und hilft bei der Einnistung  des Embryos in der Gebärmutter. Als pflanzliches Adaptogen sorgt es passgenau vor dem Eisprung für eine Zunahme der relevanten Hormone.

Wenn du dich versuchst zu entscheiden, welche der Nahrungsergänzungsmittel die richtigen für dich sind, dann empfehle ich dir unbedingt zur regelmäßigen, täglichen Einnahme von 10 g rotem Maca. Am angenehmsten ist die Einnahme von roten Maca in Form von Tabletten oder Presslingen. Mehr Infos zu rotem Maca und Fruchtbarkeit, der richtigen Dosierungen und Einnahme und worauf du beim Kauf achten musst, erfährst du in diesem Artikel (*Artikel in Arbeit)

Stay tuned, Artikel ist aktuell in Bearbeitung, hier geht es also bald weiter….

Letzte Aktualisierung am 22.03.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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